Wanderwege- Silberseen-Karnickelhausen
Wandern am Silbersee II / Silbersee III

UFO

"



....oder das Rätsel der Betonplatten!


Es war am Morgen, des 20. November 1945, als ein Bauer früh im dichten Nebel mit dem Pferdwagen zu seinen Feldern fuhr. Das Pferd, ein brauner Hengst, trabte gemächlich über den Feldweg und der Bauer saß wegen der Kälte dick eingehüllt dösend auf seinem Kutschbock. Fast sah es so aus, als würde der Bauer schlafen.
Laub fiel von den Bäumen und die Blätter segelten lautlos zu Boden. Plötzlich blieb das Pferd abrupt stehen. Der Bauer schreckte auf. Denn sein Feld war noch gut 300 Meter entfernt und sein Pferd kannte den Weg. Wieso ist der Braune stehen geblieben? dachte der Bauer noch, als das Pferd nervös zu tänzeln begann und sich aufbäumte.„ Ruhig, Brauner, ruhig“ versuchte der Bauer das Tier zu beruhigen.
Doch anstatt sich zu beruhigen ging der Hengst plötzlich mit dem Fuhrwagen durch und der Bauer wurde von seinem Bock auf den Heideboden geschleudert. Der Aufprall war ziemlich hart und der Bauer blieb benommen liegen. Als er sich nach einigen Augenblicken aufrappelte, hörte er plötzlich ein simmen.
Sein Blick versuchte die dichte Nebelwand zu durchdringen und erschreckt zuckte er zusammen. Ein dunkler Fleck tauchte im Nebel auf, wurde immer größer und schien direkt auf ihn zuzukommen. „Das darf doch nicht wahr sein! Eine fliegende Untertasse“,schoss es dem Bauer durch den Kopf. Er kniff die Augen zu und riss sie einen Moment später wieder auf. Der dunkle Fleck war immer noch da, nur hatte er sich jetzt verändert ein Feuerkranz hatte sich um den Fleck gelegt und auch das Simmen hatte sich verstärkt, es war nun unerträglich laut geworden und dröhnte dem Bauern in den Ohren. Panisch vor Angst hielt er sich die Ohren zu und warf sich auf den Boden. Wie viel Zeit vergangen war, vermochte der Bauer später nicht zu sagen.
Jedenfalls spürte er plötzlich einen Tritt in der Seite und als er aufschaute, sah er direkt in die Augen seines Pferdes. Das Simmen hatte aufgehört und auch der dunkle Fleck mit dem Feuerkranz war verschwunden. Vor Angst schlotternd und unfähig sein Feld zu bestellen, zog sich der Bauer auf den Kutschbock, wendete das Gespann und fuhr zu seinem Hof zurück. Während des Heimweges erkundigte er sich bei seinen Nachbarn, ob sie auch das UFO gesehen hätten und er erzählte ihnen, was ihm widerfahren war.
Doch überlall erntet er nur Gelächter und Kopfschütteln. „Du bist wohl vom Bock und direkt auf den Kopf gefallen“, spotteten seine Nachbarn. Doch der Bauer war felsenfest davon überzeugt, ein UFO gesehen zu haben und er grübelte den ganzen Tag über, wieso nur er dieses UFO gesehen hat und die Anderen nicht. War es vielleicht ein Zeichen von Außerirdischen? Nur für ihn gedacht? Am nächsten Morgen, nach einer mehr oder weniger durchwachten Nacht, machte sich der Bauer auf den Weg, um die Stelle genauer in Augenschein zu nehmen, wo er das UFO gesehen hatte. Vielleicht wollten die Außerirdischen landen und konnten es nicht, überlegte er dabei. Wenn dem so wäre, sollte ich einen Landeplatz bauen. Zehn Tage später lagen in der Heide der unheimlichen Begegnung zwei Betonplatten.
Von fünf Meter Länge und zwei Meter Breite. „Jetzt können die Außerirdischen landen“, meinte der Bauer, baute wenige Meter entfernt noch einen Beobachtungsturm, der aussah wie ein großes Rohr. ( Fotos unten)Und so wartete der Bauer tage-ja wochenlang, ob die Besucher einer fremden Galaxis wiederkommen würden. Er übernachtete sogar in seinem Beobachtungsstand. Aber je länger er wartete, umso mehr zweifelte er an sich selbst. War es Wirklichkeit oder doch nur Einbildung?!
Bis heute gibt es keine Antwort auf diese Frage, aber noch heute gibt es die Zeugen dieser Begebenheit zu sehen. Zwei Betonplatten mitten in Wald und in der Nähe ein großes Rohr.Vielleicht kommen die Außerirdischen ja wieder und diesmal haben sie einen Landeplatz.